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Willst du deinen Freunden und deiner Familie einen Gefallen tuen, so geh dich erschießen.
Ich habe festgestellt, dass die Wege von Selbstmitleid und Selbstbeweihräucherung nahe beieinander liegen.
Du denkst nur an dich, ob es dir schlecht geht oder du dich überlegen fühlst.
Der Drogenkonsum nimmt ab. Es liegt am Geld und nicht an dir und deiner versifften Einstellung zum Leben.
Der Kapitalismus ist dein Freund. Denn ob du Geld hast oder nicht, er steht dir bei. Dein Notebook kostet hier und jetzt nichts mehr, und du besitzt es. Einzig und allein die stetigen Events wie ein Speedrausch oder der torkelnde Gang nach hause zeigen dir, dass da etwas fehlt.
Man verstehe mich nicht falsch, ich habe einen großen Respekt zu Drogen und deren Wirkungen.
Egal, ob dein Geld vom Sozialamt, vom Drogenhandel oder einem Job kommt, für den du dich jeden Tag kaputt machst.
Es ist und bleibt Geld. Ein nicht zu verachtender Faktor bei den heutigen Preisen von Bier und Gras.
Je mehr Geld dir zu Verfügung steht, desto höher steigt dein Konsum.
Da braucht keiner etwas zu erzählen, man hätte das unter Kontrolle.
Und selbst wenn dein Körper dir signalisiert, dass es wieder einmal etwas viel war. Zu oft zu viel. Was sollte es dich kratzen?
Wer so denkt, kann generell auf die Gesundheit scheißen.
Wozu sollte ich sonst einen Teil meines Geldes in die Krankenkasse investieren, wenn sie mir nicht den Arzt bezahlt, der mich wieder zusammenpflickt?
Geld, Gesellschaft, Gefühle und diese verdammt hohen Graskurse.
Dies sind die Dinge, welche dich ankotzen sollten.
Frei nach Bukowski:
„Manchmal ist mir, als hätte man uns in einen Film gesperrt. Wir kennen unseren Text, wir wissen, wo wir gehn und stehn sollen […] und es gibt keine Kamera. Aber wir können nicht mehr raus. Und es ist ein schlechter Film.“
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