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„sitze vor der schule, peinige meine lunge, die eh schon von einer erkaeltung gepeinigt wird, mit 4 kippen in 20 minuten, mein koeper faengt an mit wildem zucken bei dem ansturm von dem vielen nikotin und anderen scheiss giften.ich denke mir:“scheiss drauf, gib ihm noch mehr“ drehe meinen mp3 player noch lauter so dass walls of jericho anfaengt meine ohren zu schaedigen, die anderen fuehren ihre typischen gespraeche, nur ich sitze auf der treppe vertieft in gedanken und selbstmitleid, der eigentlich ueberhaupt nicht angebracht ist. doch all das ist mir immoment egal, scheiss auf die leute hier, scheiss auf mexiko, ich will zurueck, mein leben weiterfuehren wie es in deutschland geendet hat, mit excessen die einem aber auch geborgenheit geben.“
~ Mister N. – Mexico
Ich sitze auf der Arbeit. Leiharbeit, ein beschissen sarkastisch geformter Begriff.
Noch einen Monat, dann werde ich hier entweder übernommen oder darf wieder wechseln. Neuer Kunde, neues Glück?
Ich weiß es nicht. Und wieder mal ist all dies so paradox.
Ich habe mein Herz vergeben und alles sollte schön und gut sein. Es ist nicht so, es ist diese verdammte Monotonie, die einen wieder einholt.
3 Tage wach und mit dir auf Chaostour. Das wäre es wieder.
Du hast gerade dein Abi fertig, ich bin entweder arbeitslos oder unterfordert im Job.
Wenn du wieder da bist, wird gefeiert, gechillt, gekifft, gesoffen, Pizza gegessen und geredet.
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Es war Mitte 2004. Die Zeit, als die Schule zu Ende und die Ausbildung am Start war. Damals gab es nichts anderes als zu feiern, im großen, unbedachten Stile.
Einladung zur einer Jahrgangsparty meiner ehemaligen Schule, auf dem hinterletzten provinzialen Stück besiedeltem Land, was diese Stadt zu bieten hat.
Mit mir im Gespann. Der überaus großartige A. von und zu Lord Druffi.
Gras, und einen Horizont ohne Erwartungen.
Wir zahlen unsere pflichtmäßigen 7 Euro Eintritt zum freien Verzehr, woraufhin selbstverständlich direkt und in einer Art angepasstem Tunnelblick die Theke aufgesucht wird.
Weder Anspruch noch Erwartung, in 4 simplen Worten ließen sich die Wochenenden mit Grandmaster A. beschreiben. Immer drauf und der gegenseitige Kontrollanruf Sonntag Abends um Sechs, ob man zu hause ist.
A. drängt dazu, dass jetzt dringend gekifft werden müsse.
Abseits der Partyscheune suchen wir die gekachelten Räume auf.
Ein Klo für alle, A. und ich drängen uns hinein. Bei der Qualität an Drogen war Verlass auf ihn, in diesem Punkt ließ sich A. seinen Status nicht nehmen.
Einer der prägendsten Augenblicke dieses Abends, als wir beide mit bereits gutem Pegel und Gesprächsthemen unterhalb jedes Stiles, die Toilette verließen.
A. erinnert mich im Vorfeld bereits dran, dass sich ein erheblicher großer Andrang bilden könne, bei der einzig gekachelten Möglichkeit, einen Joint zu bauen.
Und so standen wir 2 als betrunkene Männlichkeiten also einer 10-köpfigen Gruppe gegenüber, deren Zweifel an sexueller Basis man bereits aus der Luft heraus greifen konnte.
Nachdem wir die jugendlichen Vorzüge von Marihuana genossen hatten, sollte sich der Festpreis zum kostenlosen Verzehr als nützlicher Pfadfinder in einem partybesiedeltem Gebiet erweisen.
Verschwende deine Jugend war für einen Abend wie diesen ein sehr weitläufiger Begriff. Die Gespräche unter den Abschlussklassen drehten sich um ausgedehnte Studienplatzvorstellungen und Zukunftsaussichten.
Unsere Vorstellungen im zarten Alter von 17 Jahren kamen über den Rand von maßlosem Feierns nicht herüber.
Den Rest dieses Exzesses, unter anderem ein Gespräch mit A.´s Vater über SM-Sex, konnte ich die nachfolgenden Tage über Erzählungen zusammen stellen.
confused and clumsy