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Ein letztes Mal aufstehen. Der Zug.
Müdigkeit. Ein letztes Mal der 1,80 Kaffee.
4 Monate Frühschicht und Party.
Keine Ahnung, wie es nun weiter gehen soll.
Eine Woche Urlaub, auskatern.
Straight beschissenen daherkommen, irgendwie ist mir das in letzter Zeit nie aufgefallen.
Besoffen schlafen, besoffen aufstehen. Zwischendurch ein bisschen unliebsame Realität und verzweifelte Suche nach den Gedanken vergangener Tage.
Wahrscheinlich das Ergebniss koordinierter Depressionen, unbedachten Drogenkonsums oder einer klaren „scheissegalsaufenfickenoi!“ Haltung.
Als ich vor einigen Tagen gefragt wurde, was ich mir denn für dieses Jahr noch so vorstellen kann, hätte es spätestens knallen sollen.
Was denn vorstellen, verfickter Spinner? Mich in eine Yuppie-WG knallen, studieren und eloquent beschissene Blogeinträge verfassen.
Und dann höre ich euch in der Straßenbahn über Integration und Mauerfall reden. Dresden und Trümmerfrauen. Verbale Hitlergrüße. Direkt in die Schnauze.
Ich sehe nur noch mich in der Scheibe. Die Realität entspiegelt.
„Einen Grabstein für den ganzen Schlamassel und darauf gehört die Inschrift:
Menschheit, du hattest von Anfang an nicht das Zeug dazu.“ (Ch. Bukowski)
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