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Die Rolle des Statisten liegt mir.
Unbedacht irgendwo rumstehen, saufen und rauchen.
Schöner sind dann Zugfahrten wie diese. Eigentlich total am Boden und trotzdem im Regionalexpress in das obere Abteil setzen.
But Alive im Ohr. Ich lese über Rostock-Lichtenhagen, beobachtet vom stolzen deutschen deutschen Volke.
Die Sonne ist wohl noch das einzig schöne auf diesem Stück Erde. Brett vor dem Kopf.
Für John Lennon. Dem alten Arschloch!.
Der erste, der ein Feuerzeug rausholt bei der Nummer, der kriegt von mir eine persönlich in die Schnauze. Frauen, Männer, Behinderte. Alles egal. Alles scheissegal. Der kriegt voll eine rein!
Klar kommen da bessere Zeiten. Richtig coole sogar. Wo all das Übel etwas Abstand nimmt. Nicht mehr diese schlaflosen Nächte und das große Schweigen. Man wird ja nicht jünger.
Und vielleicht legt der DJ auch mal etwas auf, bei dem ich dich küssen kann.
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Irgendjemand sprach von Hunden, und ich als Fremder fühlte mich fremd in diesem fremden Haus.
Konversation und Unterhaltung waren meine Freunde, doch ich entschied mich für die schöne drunken loneliness.
Nach den Überlegungen einer bestanden Prüfung und dem Verlangen nach mehr kam ich zu dem Entschluss, welchen ich lange suchte.
Konsumiert man eine Zeit lang keine Drogen und bereitet sich auf ein Ereigniss, ob Prüfung, Klausur oder vorzeitigen Samenerguss vor, so darf dessen Erfolg durch den individuell übermäßigen Konsum von Drogen auf keinen Fall gefeiert werden.
Ich feierte für mich selbst und suchte weiterhin das Gesprächsthema „Hund“.
Im Hintergrund spielten Bloc Party und der Gedanke „raus hier nach hause“ folgte dem Verlangen nach Bier.
Charles Bukowski wäre mein Freund, hätte er das Astra Pils und den kleinen aber feinen Rausch genossen.
Mag man mich für überdreht oder paranoid halten.
Aber Bier mag er gern und er trinkt es mit mir. In meinen Träumen.
Torkelnd und lauschend ist es meine Art von Genuss, euch zuzuhören.
„Ich nehme mir vor, diese Woche komplett runterzuschalten und mich auf andere Dinge als einen Rausch zu konzentrieren“.
Ein kräftiger Fehlschlag, auf persönlicher Ebene lebenswerter denn je.
Ob Bukowski oder Adorno, was auch immer die beiden mit einander zu tun haben mögen.
Das Lindener schmeckt und der einzige Grund, hier abzusetzen, ist der Mangel an Zigaretten und prächtigem Gras.
So when you gonna realise
Those are not your wrongs to right?
Have another line, have another drink
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Ich stehe am Gleis. Der wohl verdiente Kaffee auf dem Weg nach hause.
Als die Bahn kommt, fallen mir die 3 auf. Selbst meine Großeltern würden merken,
dass es Nazis sind. Sie sind besoffen. Dass Kind im Kinderwagen, den der Zahnlose von ihnen vor sich herschiebt, es schreit.
Ich verkneife mir einen Spruch und steige in die Bahn. Am Ende des Waggons, wo alle Plätze nebeneinander sind, ist noch etwas frei.
Die 3 kommen nach und die Bahn fährt los. Einige der Leute unterhalten sich mit den Saufnazis. Meine Jacke ist halboffen, sie sehen meinen Pullover.
„Mach mal deine Jacke auf, Schwuchtel!“ Nun ist ende mit Stille.
„Fresse, Nazi“ Der Kerl wird zunehmend aggressiv. Die beiden anderen beklagen sich bei den Fahrgästen, was für eine Unverschämtheit es wäre, sie als Nazis zu bezeichnen. Ich schüttel mit dem kopf.
Der Kerl fragt, wo ich denn raus muss, während sein noch Kamerad mir erklären will, dass der Thors Hammer für ihn Bedeutung seiner germanischen Abstammung habe.
Ich will anfangen zu lachen und nach seinem Ariernachweis fragen, da drängt sich Saufnazi 1 wieder ins Bild und meint, er würd es heut fair machen. Die beiden sollten aussteigen und er würde das mit mir alleine regeln.
Klasse denke ich, und das nach so einem Arbeitstag.
Die Leute um mich herum gucken mich an, als wäre ich das Urböse im Zug.
Nach ein paar weiteren verbalen Schlagabtäuschen mit den 3 Kraken beschließen diese, doch auszusteigen und lassen noch ein paar Sprüche fallen.
„Ok“. denke ich. Nun solltest du eigentlich klar stellen können, dass man sich so etwas nicht gefallen lassen kann. Bevor ich jedoch zu Wort komme, folgt eine 10 minütige Diskussion zwischen mir und 5 anderen Leuten, bei welcher ich kaum etwas sagen kann. Mir wird vorgehalten, ich sei ein Idiot. Ein Mädchen erklärt mir, sie habe auch Nazis in ihrem Freundeskreis und die seien alle „OK“.
Langsam verliere ich jegliche Motivation, diesem Gespräch weiter beizuwohnen. Nachdem ich der Dame mir gegenüber nochmal verdeutlicht habe, dass diese 3 Personen eindeutig Nazis sind und man doch mal den Mund aufmachen könne, beginnt der Mann mit dem Stock im Arsch ein paar Meter weiter auf mich einzureden. Es sei dumm von mir, etwas derartiges zu sagen und generell sollte man lieber schweigen.
Schweigen, deutscher Einheitsbrei. Schweigen könnt ihr. Vor 60 Jahren wie heute.
Ich muss aussteigen. An der Tür spricht mich eine Frau an und sagt, sie habe alles mit verfolgt und könne nicht verstehen, wieso ich mich überhaupt so aufrege.
Ich rege mich nicht auf, denn schließlich kann ich jetzt nach hause und dies hier schreiben.
Irgendwo zwischen einem Joint, einem Bier und der monumentalen Erinnerung an deutsche Zivilcourage.
In diesem Sinne …. Deutschland, du opfer! Du warst als Kind schon scheisse!
Tocotronic – Aber hier leben, Nein Danke!
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MIAU hat es mir angetan.
Ein schöner No-Krauts Blog mit großartigem Stickerversand. Ruhig reinschauen.

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Durch einen gestrigen Besuch bei Torsun bin ich auf einen sehr unterhaltsamen und doch so kritischen Blog gestoßen.
Auf Zwischenwelten schreibt ein mittlerweile in Mexiko arbeitender Berliner über seinen Drogenkonsum, Dogmen über Pornokinos, sowie seine ganz eigene Flucht aus einer zusammengewürfelten Realität. Absolut lesenswert und definitiv ein Muss für eure RSS-Reader.
„Du solltest das Kokain unbedingt mit soviel Ketamin mischen wie moeglich, das ist vernuenftiger, es ist Sonntag, es herrscht eine neue Logik. Nimm! Deine Freunde ziehen dich aus dem Loch in die naechste Bar. Du bist in Berlin und von allem ist noch genuegend da. Wir haben noch was vor heute, Jungs. Let’s dance! Fucking, … “ ZwischenweltenGespeichert unter: Uncategorized
Krisopedia: Speziell im Herbst blühen viele Neugeborene der Spezies Schlaringus äußerlich auf. Durch leichte Schläge auf ihre Oberfläche entwickelt ihr Fell ein seichtes Schimmern. In dieser Zeit ist die Pflege durch Blut und Hautfetzen eine besondere Wohltat für diese seltene Tierart.

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Konrad Nerd:
For all of you who think I’m an asshole cuz I’m straight edge: It is my decision. It is only for myself. I would never say: „True till death“ but I would be proud to say one day „I was clean for my whole life“. I stay clean cuz in my eyes alcohol, cigarettes and drugs can’t solve your problems. They only help toget away from it for a moment. So many people I know used it to relaxed,see things different, to get away but now they are running, running and it seems to be endless. I face the problems with a clean head. Drink your beer, smoke your pot but in these days I will refuse that stuff. But I will never refuse a friendship or a helping hand…
„it doesn´t matter if you drink beer, you could be a better friend than any edger here“
not astray – straight edge fashion
Herr P. sah verschlafen aus. Immerhin ein gemeinsamer Zustand, war ich selber doch um halb acht aufgestanden, um einen Termin beim Arbeitsamt wahrzunehmen.
Nachdem der bürokratische Nonsens abgewickelt war und mindestens 3 Personen
feststellen konnten, dass ich doch tatsächlich Herr H. bin, betrat ich das verlassen und einsam wirkende Büro von Herrn P.
Herr P. hatte mich also eingeladen, über meinen beruflichen Werdegang zu sprechen
und mich auf ein Berufsleben nach meiner Abschlussprüfung vorzubereiten.
Zweifelt doch nun jeder Beamte daran, wenn die ihm vorsitzende Person selber keine
Vorstellung noch Ahnung davon hat, wie es denn weitergehen soll.
Auf die Frage bezüglich des Wehrdienstes war es mir lediglich möglich, mit einem leicht
gähnenden „Neeeiiiinnnn…..“ antworten.
Herr P. schien bereits nach 5 Minuten an mir zu verzweiflen. Ich war erschrocken, dass er selber zu dieser frühen Zeit keinen Kaffee vor sich stehen hatte.
Und es war mir um so schwerer vorzustellen, wie sich ein Beamter bei solch einem Arbeitsbeginn den Umständen entsprechend wachhalten könne.
Nach einer gewissen Zeit kam ich mir vor wie in einer Quiz-Sendung.
Eine Frage mit 2 Antwortmöglichkeiten.
„Haben sie Zertifikate“ „Nein“
„Möchten Sie den Grundwehrdienst ableisten?“ „Nein“
„Möchten Sie Ersatzdienst leisten?“ „Ja“
Nachdem ich die Frage nach Zertifikaten verneinte, schien Herr P. plötzlich vergessen zu haben, was im deutschsprachigen Wortschatz das Wort „Nein“ für eine Bedeutung zu haben scheint.
Was folgte war eine viertelstündige Belehrung über seine ansichtliche Sinnlosigkeit und gleichzeitige Notwendigkeit von Zertifikaten bekannter Branchenriesen.
Da ich hier nicht punkten konnte, versuche es Herr P. mit „Berufserfahrung“. Ich war überzeugt, diese zu haben. Doch auch an dieser Stelle schlug die deutsche Arbeitsmarktrealität mit ihrer vollen Breitseite zu.
3 Jahre Ausbildung sind keine Berufserfahrung.
Und was habe ich all diese 3 Jahre gemacht?
Würde ich mein Arbeitszeugniss betrachten, ich wäre mir verdammt sicher, ich habe mir nicht 3 Jahre lang den Finger in den Arsch gesteckt und letztendlich auf meine Abschlussprüfung gewartet.
Herr P. sah das anders. Doch konnte man es ihm nicht verübeln. War er doch lediglich einer der Beamten, welcher die bestehenden Anforderungen und Bestimmungen des deutschen Arbeitsmarktes umzusetzen hatte.
So blieb es nach einem einstündigen Beratungsgespräch bei ernüchternden Fakten.
Ich wusste weiterhin nicht, was ich Anfang nächsten Jahres tun solle.
Einziger Fluchtpunkt der Zivildienst.
In diesem Sinne hoffe ich, dass jeder Personalberater und Abteilungsleiter bei meinen Vorstellungsgesprächen mindestens 3 Zertifikate und 5 Jahre Berufserfahrung auf seinem Gebiet hat.
Ich verließ die Agentur für Arbeit, mein Fahrrad hatte einen Platten.
Durch meine Ohren gingen But Alive und Such a Surge.
Und die Kaffeemaschine konnte auch nicht mehr weit sein.
under pressure but i can take this
come on bring me your pressure, easy going fool
under pressure but i can handle it
my mind is under pressure every day
~ Such a Surge – Under Pressure
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Keine Fragen mehr
Kein Abwegen zwischen positiv und negativKein Zeichen von Reue
Kein Zeichen von Verständniss
Keine Nähe
Kein Respekt
Keine Angst
Keine Furcht
Ohne Heute Zukunft, Ohne gestern keine Gewissheit
Ohne euch keine Menschen, ohne mich keine Wirklichkeit
Kein Hätte
Kein Sein
Kein möglich
Kein wäre
Nur noch Realität und Schatten
Freude und Schaden
Schwefel und Pech
Verschlossen und unaufhaltbar
Das Leben hat uns
Und wir haben das Leben
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Der Skate Contest wird auf extra aufgebauten Skate Anlagen auf dem Parkplatz am ZOB stattfinden. Zu gewinnen gibt es tolle Preise, wie neue Skateboard Decks, zum Teil von „Utopia“ extra angefertigt, T-shirts und vieles mehr. Der Contest beginnt um 13 Uhr. Im Anschluss gibt es eine Party in der Wohnwelt.